Quelle St. Leonhard still

Der Sage nach wurde die Quelle 1734 wieder entdeckt und nach dem Schutzpatron, dem Heiligen Leonhard, benannt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte am Quellort auch ein reger Badebetrieb, dem der Ortsteil seinen Namen verdankt: Bad Leonhardspfunzen.

Quelle St. Leonhard still und medium

In seiner Funktion als Immobilien-Experte wurde Johann Abfalter 1993 Jahren nach Bad Leonhardspfunzen gerufen, um sich eines alten Kurhauses anzunehmen. Das Kurhaus interessierte ihn nicht, wohl aber die dazugehörige Quelle neben der St. Leonhard-Kapelle. Votivtafeln, Wachsmodel und uralte Holzkrücken zeugen dort noch immer von einer einst bedeutenden Wallfahrt, die Heilung bei Knochenbrüchen und Gelenkbeschwerden versprach. Schon die Kelten, später die Römer sollen die Heilkraft des Leonhardspfunzener Wassers geschätzt haben.


Qualitäten wie Lourdes-Wasser
Ganz schnell stand für ihn fest: „Ich will die Quelle kaufen!“ Abfalter machte Ernst, kaufte die Quelle und begann, sich intensiv mit den mysteriösen Heilkräften der St. Leonhardsquelle auseinander zu setzen.

Über die St. Leonhardsquelle gibt es eine ganze Menge zu berichten: Als so genannte „Arteserquelle“ tritt sie ohne Pumphilfe zutage. Ein Umstand, der unter Kennern als besonderes Qualitätskriterium gilt, werden doch bei solch „reifen“ Wässern jegliche Eingriffe in die natürlichen Fließbewegungen vermieden, was sich positiv auf die Lebendigkeit – die Energie – des Wassers auswirken soll. Dazu kommt, dass das Wasser der Quelle so rein ist, dass es auch ohne Kohlensäure-Zusatz oder Ozonbestrahlung (ungeöffnet) unbegrenzt hält.

Für den gelernten Landwirt Johann Abfalter waren bakteriologische und chemische Analysen nicht genug und so ließ er die St. Leonhardsquelle auch nach biophysikalischen Methoden überprüfen. Das Ergebnis überraschte auch die Prüfinstitute. Der Biophysiker Prof. Wolfgang Ludwig zum Beispiel attestierte dem Leonhardswasser ähnliche Qualitäten wie der berühmten Heilquelle von Lourdes. Damit gehört die Leonhardsquelle zu den so genannten „Lichtwässern“, deren Kraft man früher schon dazu genutzt haben soll, um ermattenden Augen zu neuer Sehkraft zu verhelfen. Da das Wasser  nur wenige Mineralstoffe enthält also nicht gesättigt ist, ist es besser in der Lage, Ablagerungen in feinsten Gefäßen aufzunehmen und auszuschwemmen.

Heute weiß Johann Abfalter als Brunnenbesitzer von vielen Konsumenten zu berichten, deren Rücken-, Knie- oder Gelenkschmerzen durch regelmäßiges Trinken der St. Leonhardsquelle (mindestens ein bis zwei Liter täglich) deutlich abnahmen oder sogar ganz verschwanden. Hans Lamminger aus Teisendorf etwa entkam auf diese Weise einer bereits terminierten Knieoperation. Auch auf den vielen Votivtafeln in der am Quellort stehenden Kapelle bedanken sich Menschen für ihre wieder erlangte Gesundheit.

(Auszugsweise Wiedergabe aus "Quell - Inspirationen für bewusstes Leben" 2.Sonderausgabe, mit freundlicher Genehmigung der Quell-Verlag GmbH)