Champagne-Absatz in Deutschland 2025 wieder im Wachstum
Der Comité Champagne meldet für das Jahr 2025 eine positive Entwicklung auf dem deutschen Markt. Sowohl Absatz als auch Umsatz von Champagne konnten leicht gesteigert werden – ein Signal für eine Stabilisierung im Premium-Segment der Schaumweine in Deutschland.
Leichtes Absatzplus und stabiles Umsatzniveau
Insgesamt wurden 2025 rund 9,616 Millionen Flaschen Champagne nach Deutschland geliefert, was einem Zuwachs von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit verzeichnet der Markt ein Plus von rund 106.000 Flaschen.
Auch beim Umsatz zeigt sich eine stabile Entwicklung: Mit 229,3 Millionen Euro liegt dieser 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Laut Comité Champagne wurde das Absatzwachstum somit nicht über Preisnachlässe erzielt – ein Hinweis auf eine weiterhin solide Nachfrage im Premiumsegment.
Deutschland bleibt damit einer der wichtigsten Champagne-Märkte weltweit und belegt im internationalen Umsatzranking Platz vier hinter den USA, dem Vereinigten Königreich und Japan.
Positive Entwicklung in den wichtigsten Exportmärkten
Die Entwicklung in Deutschland spiegelt einen übergeordneten Trend wider: Mit Ausnahme der USA und Italiens verzeichnen alle Top-10-Exportmärkte 2025 ein Absatzwachstum.
Dies deutet auf eine insgesamt stabile Nachfrage nach Champagne in wichtigen internationalen Märkten hin, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten in einzelnen Regionen.
Österreich mit rückläufigem Absatz
Im Gegensatz zu Deutschland entwickelte sich der Markt in Österreich rückläufig. Dort wurden 1,38 Millionen Flaschen Champagne ausgeliefert, was einem Minus von 5,1 Prozent entspricht.
Der Umsatz sank ebenfalls, allerdings moderater um 3,3 Prozent auf 37,81 Millionen Euro. Trotz des Rückgangs konnte Österreich seine Position im globalen Umsatzranking leicht verbessern und liegt nun auf Platz 18.
Nachhaltigkeit bleibt zentrales Branchenthema
Neben der Marktentwicklung verweist das Comité Champagne auch auf Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit. Aktuell werden rund 70 Prozent der Anbauflächen nachhaltig bewirtschaftet.
Zudem konnte der CO₂-Fußabdruck pro Flasche seit 2003 um 25 Prozent reduziert werden. Ziel der Branche ist es, bis 2030 vollständig nachhaltigen Weinbau zu erreichen und bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften.


