Neue Verpackungsstrategie für den wachsenden Einweg-Markt
Mit der Einführung von Elopak-Kartons setzt Rapp’s gezielt auf den bedeutenden Einweg-Sektor im deutschen Handel. Laut aktuellen Marktdaten entfallen rund 85 Prozent des Umsatzes im Saftsegment auf das Einweg-Regal. Dies unterstreicht die strategische Relevanz dieser Vertriebsschiene.
Die neuen 1,0-Liter-Gebinde werden bundesweit im Lebensmitteleinzelhandel positioniert und richten sich insbesondere an Verbraucher mit Fokus auf schnellen, unkomplizierten Konsum – etwa unterwegs oder im urbanen Alltag.
Sechs etablierte Sorten im neuen Gebinde
Zum Start bringt Rapp’s folgende Produkte im Elopak-Karton in den Handel:
Apfelsaft klar
Apfelsaft naturtrüb
Traubensaft
Johannisbeer-Nektar
Milder Orangensaft („Sanft wie Seide“)
Milder Multivitaminsaft
Damit setzt das Unternehmen bewusst auf etablierte Bestseller, um die Markteinführung effizient zu gestalten
Regionalität und Storytelling im Fokus
Ein zentrales Element der neuen Verpackung ist das kommunikative Design. Rapp’s nutzt die gesamte Fläche des Kartons, um Verbraucher über Herkunft und Qualität der Rohstoffe zu informieren.
Besonderes Augenmerk liegt auf regionalen Streuobstwiesen: Auf den Apfelsaft-Verpackungen wird deren Bedeutung für Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft hervorgehoben. Dieses Storytelling stärkt die Markenbindung und spricht gezielt Verbraucher an, die Wert auf Regionalität und Transparenz legen.
Teil einer umfassenden Markenoffensive
Die Einführung der Elopak-Verpackungen ist Teil einer größeren Neupositionierung der Marke. Diese umfasst:
Überarbeitetes Etikettendesign
Digitale Marketingkampagnen
Plakatwerbung im Umfeld von Supermärkten
Ergänzende Gebinde wie die 0,33-Liter-Longneck-Mehrwegflasche
Damit verfolgt Rapp’s eine kanalübergreifende Strategie, um sowohl im Mehrweg- als auch im Einweg-Segment präsent zu sein.
Einordnung für den Getränkefachhandel
Für den Handel bietet die Neueinführung mehrere Vorteile:
Stärkung regionaler Sortimente im Einweg-Bereich
Attraktive Verpackung mit hoher Sichtbarkeit im Regal
Anpassung an To-go-Trends und verändertes Konsumentenverhalten
Differenzierung gegenüber nationalen Marken durch Herkunftskommunikation

