Peterstaler feiert 100 Jahre Unternehmensgeschichte
Die Peterstaler Mineralquellen GmbH hat ihr 100-jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläumsgala in der Baden-Arena in Offenburg gefeiert. Eingeladen waren unter anderem Kunden, aktuelle und ehemalige Mitarbeitende, Geschäftspartner sowie Vertreter aus Politik und Verbänden.
Die Veranstaltung bot Gelegenheit, auf die Entwicklung des Unternehmens zurückzublicken und gleichzeitig die heutige Bedeutung des Mineralbrunnens für die Region und den deutschen Mineralwassermarkt hervorzuheben.
Jubiläum zwischen Tradition und aktueller Entwicklung
Geschäftsführer Klaus Bähr bezeichnete das 100-jährige Bestehen als wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. In seiner Begrüßung dankte er insbesondere den Mitarbeitenden, Kunden und Hauptgesellschafter Alexander Schreibeisen für ihren Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens.
Auch in den Redebeiträgen der politischen und Branchenvertreter spielte die Verbindung von Tradition, regionaler Verwurzelung und wirtschaftlicher Entwicklung eine wichtige Rolle.
Thorsten Frei, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, verwies dabei auf die Investitionen von Peterstaler. Nach seinen Angaben investierte das Unternehmen allein im Jahr 2025 rund 30 Millionen Euro.
Peterstaler laut Verband Deutscher Mineralbrunnen auf Platz eins bei stillem Mineralwasser
Einen für die Getränkebranche besonders relevanten Aspekt brachte Henning Rodekohr, Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM), in die Jubiläumsveranstaltung ein.
Er gratulierte Peterstaler im Namen der Branche und hob insbesondere den nach seinen Angaben erreichten ersten Platz unter den deutschen Mineralbrunnen im Bereich stilles Mineralwasser hervor.
Damit verbindet das Unternehmen seine 100-jährige Geschichte mit einer aktuellen Positionierung im deutschen Mineralwassermarkt.
Bedeutung für die Region
Auch die regionale Bedeutung des Mineralbrunnens wurde bei der Jubiläumsfeier hervorgehoben. Marion Gentges, Landwirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, bezeichnete Peterstaler als wichtigen Repräsentanten der Region und verwies auf dessen Beitrag zur Versorgung sowie zur Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.
Die enge Verbindung zum Standort Bad Peterstal wurde bereits zum Auftakt der Veranstaltung sichtbar. Die Bürgermiliz Bad Peterstal eröffnete den Galaabend mit einem festlichen Einmarsch.
Mehr als 500 Vereine werden unterstützt
Neben dem Kerngeschäft Mineralwasser nimmt das Engagement im Sport einen wichtigen Platz in der Unternehmenskommunikation von Peterstaler ein.
Das Unternehmen unterstützt nach eigenen Angaben mehr als 500 Vereine, zahlreiche Sportveranstaltungen und überregionale Sportverbände. Bei der Jubiläumsgala wurde dieses Engagement in einem Sporttalk aufgegriffen.
Daran beteiligten sich Martin Heuberger, Bundestrainer der deutschen U21-Handballnationalmannschaft, die deutsche Weitsprungmeisterin Mikaelle Assani und Daniel Gordon, Co-Trainer des Karlsruher SC. Diskutiert wurde über die Bedeutung von Vereinen, Sport und ehrenamtlichem Engagement.
Barbara Schöneberger moderiert Jubiläumsgala
Für den festlichen Rahmen sorgte eine aufwendig inszenierte Dinner-Show, moderiert von Barbara Schöneberger. Neben den Reden und dem Sporttalk gehörten auch musikalische Programmpunkte zum Abend.
Für Unterhaltung sorgten unter anderem die Schweizer Sängerin Beatrice Egli und die Alpin Drums. Letztere setzten bei ihrer Performance ungewöhnliche Instrumente ein und spielten unter anderem mit Sprudelflaschen und Getränkekisten.
100 Jahre Peterstaler als Blick auf Vergangenheit und Zukunft
Mit der Jubiläumsgala stellte Peterstaler vor allem die Verbindung von Unternehmensgeschichte, regionaler Verwurzelung und aktueller Geschäftsentwicklung heraus.
Das 100-jährige Bestehen fällt dabei in eine Phase, in der der Mineralwassermarkt von Veränderungen im Konsumverhalten, neuen Produktkonzepten und einem wachsenden Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Verbraucher geprägt ist. Peterstaler setzt dabei nach eigenen Angaben weiterhin auf Investitionen, die eigene Marktposition und die Verbindung zum Standort im Schwarzwald.



