Asbach schärft Markenprofil mit neuem Verpackungsdesign

Asbach setzt bei Flasche und Ready-to-Drink-Dose auf einen überarbeiteten Markenauftritt. Historische Elemente wie Löwe, Frakturschrift und Wachssiegel rücken stärker in den Mittelpunkt. Die neue Gestaltung soll die Wiedererkennbarkeit am Point of Sale erhöhen und die Verbindung zur Markengeschichte seit 1892 stärken.

Asbach setzt auf historische Markenelemente

Die Marke Asbach überarbeitet das Erscheinungsbild ihrer beiden wichtigsten Produkte am Point of Sale: Die klassische 0,7-Liter-Flasche erhält ein modifiziertes Etikett, während die Asbach-Cola-Ready-to-Drink-Dose ein komplett neues Design bekommt.

Unter dem Leitgedanken „Zurück zu den Wurzeln“ will Asbach historische Markenelemente stärker sichtbar machen und zugleich zeitgemäß interpretieren. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere der Löwe, die Frakturschrift und das Wachssiegel.

Nach Angaben des Unternehmens basiert die Überarbeitung auf einer Analyse der Kategorie „Branded Longdrink Mixer“, der eigenen Markenhistorie sowie einer Untersuchung besonders prägender Gestaltungselemente.

Neues Etikett für die 0,7-Liter-Flasche

Bei der klassischen Asbach-Flasche fällt die Veränderung vergleichsweise zurückhaltend aus. Das Hauptetikett erhält eine Naturpapier-Haptik und ersetzt den bisherigen Streifenlack.

Zudem wurde die Fläche des Etiketts vergrößert und der Farbton aufgehellt. Die durchgängige Verwendung der Fraktur-Typografie soll die historische Herkunft der Marke stärker betonen.

Auch das Schulteretikett am Flaschenhals wurde verbreitert. Das Wachssiegel ist größer gestaltet und optisch stärker hervorgehoben. Dadurch soll das charakteristische Markensymbol am Regal leichter wiedererkennbar sein.

Asbach verweist dabei auf seine Markengeschichte, die bis ins Jahr 1892 zurückreicht.

Asbach-Cola erhält neue Classic-Dose

Deutlich umfangreicher fällt die Überarbeitung bei der Ready-to-Drink-Variante Asbach-Cola aus. Die bisher eingesetzte Sleek Can wird durch eine klassische Classic-Dose ersetzt.

Auch beim Design orientiert sich die neue Dose am überarbeiteten Flaschenetikett. Die Gestaltung wird nach Angaben von Asbach plakativ und bewusst schnörkellos gehalten.

Damit soll die Dose stärker an den etablierten Markenauftritt von Asbach Uralt anknüpfen und zugleich den Longdrink-Klassiker für den Unterwegs-Konsum positionieren.

Unverändert bleibt laut Unternehmen die Originalrezeptur von Asbach-Cola ohne Zusatzaromen.

Einheitlicher Markenauftritt für Flasche und RTD

Mit der neuen Gestaltung will Asbach die Verbindung zwischen der klassischen 0,7-Liter-Flasche und dem Ready-to-Drink-Angebot stärken.

Während die Flasche für die etablierte Marke steht, soll die Dose den Konsum als fertig gemischten Longdrink abbilden. Beide Produkte greifen dabei auf dieselben zentralen Gestaltungselemente zurück.

Nach Einschätzung des Unternehmens schließt die Übertragung des Markenauftritts auf die RTD-Dose damit eine Lücke zwischen dem klassischen Produkt und dem impulsorientierten Konsum unterwegs.

Erste Marktergebnisse laut Asbach positiv

Asbach verweist bereits auf erste Ergebnisse aus Marktforschung und Handel. Demnach habe die Überarbeitung zu einer höheren Akzeptanz, einem verbesserten sogenannten Brand Fit und einer stärkeren Rotation geführt.

Dabei handelt es sich um Angaben des Unternehmens zu den ersten Marktergebnissen. Konkrete Kennzahlen zur Entwicklung von Absatz oder Marktanteil nennt die Pressemitteilung nicht.

Beide überarbeiteten Produkte wurden nach Angaben von Asbach bereits ausgeliefert und sollen sukzessive im Handel erhältlich sein.