Giesinger Bräu macht beim Wiesn-Auftakt mit Forderung nach Wiesn-Zulassung aufmerksam

Sechs Münchner Brauereien schenken derzeit offiziell auf dem Oktoberfest aus – Giesinger Bräu gehört nicht dazu. Zum Start der Wiesn 2026 machte die Münchner Brauerei deshalb mit einer großen Unterstützergruppe auf ihren Anspruch aufmerksam, künftig als siebte Münchner Wiesn-Brauerei dabei zu sein.

Tatkräftige Unterstützer sorgen für Giesinger Wiesn-Präsenz. Von hier. Für hier. (c) Giesinger Bräu / Markus Mühlbauer

Giesinger will auf die Wiesn

Die Wiesn hat sechs Münchner Brauereien – zumindest beim offiziellen Bierausschank. Giesinger Bräu will diese Tradition erweitern und selbst einen Platz auf dem Oktoberfest bekommen. Zum Auftakt der Wiesn 2026 brachte die Münchner Brauerei ihre Forderung deshalb dorthin, wo sie am meisten Aufmerksamkeit erzeugt: auf die Theresienwiese.

Bereits in den frühen Morgenstunden versammelte sich eine größere Gruppe von Unterstützerinnen und Unterstützern vor den Eingängen. Mit einheitlichen Giesinger-Hoodies zog sie beim traditionellen Wiesn-Sturm nach der Öffnung der Tore um 9 Uhr auf das Festgelände.

Die Botschaft war unübersehbar: „Giesinger Bräu gehört auf die Wiesn!“

Giesinger fordert Platz als siebte Münchner Wiesn-Brauerei

Auf dem Oktoberfest wird derzeit Bier von sechs Münchner Traditionsbrauereien ausgeschenkt. Giesinger Bräu möchte diesen Kreis erweitern und selbst zu den offiziellen Wiesn-Brauereien gehören.

Die Brauerei produziert in München und verweist auf ihren eigenen Tiefbrunnen sowie die Herstellung von geschütztem „Münchner Bier“. Mit der Aktion unter dem Motto „Von hier. Für hier.“ stellt Giesinger deshalb die Verbindung zwischen dem eigenen Standort und dem Münchner Volksfest in den Mittelpunkt.

Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer von Giesinger Bräu, betont, dass die Brauerei mit ihrer Forderung keiner bestehenden Brauerei etwas wegnehmen wolle. Vielmehr könne sich auch die Wiesn weiterentwickeln.

„Giesinger gehört zu München. Und deshalb sind wir überzeugt: Irgendwann gehört unser Bier auch auf die Wiesn“, so Marx.