Vom Nischenprodukt zum Milliardenmarkt
Vor 25 Jahren war Matcha in Europa nahezu unbekannt. Heute zählt das fein vermahlene Grünteepulver zu den gefragtesten Zutaten in der Getränke-, Lebensmittel- und Gastronomiebranche. Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung schreibt die Hamburger AIYA Europe GmbH ihrem Geschäftsführer Thomas M. Grömer zu, der in der Branche auch als „Teepapst“ bekannt ist.
Was einst in einer Wiener Wohnung mit wenigen Mitarbeitern begann, hat sich zu einem europaweit agierenden Unternehmen entwickelt. AIYA Europe beliefert heute Industrie, Großhandel und Gastronomie von Standorten in Hamburg, Wien, Brighton und Baden-Württemberg aus und vermarktet darüber hinaus eigene Matcha-Marken für Endverbraucher.
Matcha als Wachstumstreiber im Getränkemarkt
Insbesondere im Beverage-Sektor hat sich Matcha in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Zutat entwickelt. Neben klassischen Matcha-Lattes findet das Pulver zunehmend Verwendung in:
- Functional Drinks
- Energy Drinks
- Ready-to-Drink-Produkten
- Smoothies
- Eistees
- Nahrungsergänzungsgetränken
- Sport- und Pre-Workout-Produkten
Die Kombination aus natürlicher Herkunft, charakteristischem Geschmack und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten macht Matcha für Hersteller attraktiv, die auf innovative Getränkekonzepte setzen.
Hamburg als Tor zum europäischen Teemarkt
Ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensentwicklung war der Umzug von Wien nach Hamburg im Jahr 2008. Die Hansestadt gilt als Zentrum des europäischen Teehandels und bot optimale Voraussetzungen für den Ausbau des Geschäfts.
Von dort aus konnte AIYA Europe sein Netzwerk im Handel, bei Verarbeitern und in der Lebensmittelindustrie gezielt erweitern. Heute zählt das Unternehmen zu den führenden Matcha-Anbietern Europas.
Warum Matcha mehr als ein Trend ist
Nach Einschätzung von Thomas Grömer handelt es sich bei Matcha nicht um einen kurzfristigen Hype, sondern um eine langfristig etablierte Zutat. Anders als klassischer Tee wird Matcha vollständig konsumiert, da das fein gemahlene Blattpulver direkt in Wasser oder Milch eingerührt wird.
Für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie bietet dies zusätzliche Vermarktungschancen. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach hochwertigen Rohstoffen mit transparenter Herkunft, kontrollierten Lieferketten und gleichbleibender Qualität.
Wachstumspotenzial in Europa bleibt hoch
Während sich Matcha in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich und Skandinavien bereits etabliert hat, sieht AIYA Europe weiteres Potenzial in Süd- und Osteuropa. Dort steigt das Interesse an Premium-Teeprodukten und funktionalen Getränken zunehmend.
Für Getränkehersteller und Gastronomiebetriebe eröffnet dies neue Möglichkeiten, sich mit hochwertigen Matcha-Produkten im Wettbewerb zu differenzieren.
Nach Einschätzung des Unternehmens entwickelt sich Matcha langfristig zu einer Zutat mit ähnlicher Bedeutung wie Kaffee, Kakao oder Vanille – und könnte damit auch künftig eine wichtige Rolle im europäischen Getränkemarkt spielen.



