Wasser trinken ist gesund – daran zweifelt niemand. Doch sobald Kohlensäure ins Spiel kommt, kursieren zahlreiche Halbwahrheiten und Irrtümer. Thomas Dietrich, Marketing & Online Sales Executive beim Wassersprudler-Spezialisten SodaTASTE aus Tambach-Dietharz, nimmt fünf weit verbreitete Mythen unter die Lupe.
Mythos 1: Sprudelwasser hilft beim Abnehmen
Sprudelwasser enthält keine Kalorien und wirkt sich damit nicht direkt auf das Körpergewicht aus. Einige Studien deuten darauf hin, dass Kohlensäure das Sättigungsgefühl stärken und Heißhungerattacken entgegenwirken kann. Als alleiniges Mittel zur Gewichtsreduktion taugt es jedoch nicht – es kann lediglich eine sinnvolle Ergänzung zu ausgewogener Ernährung und Bewegung sein.
Mythos 2: Sprudelwasser schadet den Zähnen
Dieser Irrtum hält sich hartnäckig, ist aber für reines Sprudelwasser widerlegt. Der pH-Wert von kohlensäurehaltigem Wasser ist zu gering, um den Zahnschmelz ernsthaft anzugreifen. Anders verhält es sich bei gesüßten Softdrinks oder Zero-Alternativen: Zucker, Süßstoffe und ein erhöhter Säureanteil erhöhen dort das Kariesrisiko deutlich. Wer auf Geschmack nicht verzichten möchte, kann auf zuckerfreie und süßstofffreie Aromazylinder zurückgreifen – wie sie SodaTASTE mit Sorten wie Apfel oder Zitrone anbietet.
Mythos 3: Abgestandenes Sprudelwasser ist gesundheitsschädlich
Kohlensäure wirkt als natürlicher Hemmstoff gegen Mikroorganismen. Sobald eine Flasche geöffnet ist und die Kohlensäure entweicht, steigt die Keimgefahr – jedoch nicht sofort. Innerhalb weniger Tage ist abgestandenes Sprudelwasser in der Regel unbedenklich. Kühl lagern und aus einem Glas statt direkt aus der Flasche trinken verlängert die Haltbarkeit zusätzlich.
Mythos 4: Sprudelwasser ist dasselbe wie Mineralwasser
Beide Begriffe werden oft synonym verwendet – zu Unrecht. Sprudelwasser, auch Tafelwasser genannt, kann schlicht aus Leitungswasser hergestellt werden, dem Kohlensäure zugesetzt wird. Natürliches Mineralwasser hingegen stammt aus unterirdischen Quellen, unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben und muss eine konstante Mineralstoffzusammensetzung aufweisen.
Mythos 5: Sprudelwasser ist schlecht für die Umwelt
Industriell abgefülltes Wasser in Plastikflaschen belastet tatsächlich die Umwelt – durch Transport und Verpackungsproduktion. Ein haushaltsüblicher CO₂-Zylinder eines Wassersprudlers ersetzt nach Angaben von SodaTASTE rund 40 bis 60 PET-Flaschen, die weder produziert noch entsorgt werden müssen. Wassersprudler bieten damit einen einfachen Ansatz für nachhaltigeres Trinkverhalten im Alltag.



