Capri-Sun investiert über 70 Millionen Euro in neues Werk in Polen

Die Capri Sun Group erweitert ihr europäisches Produktionsnetzwerk. Mit einem neuen Werk im polnischen Stargard entstehen bis Ende 2027 zusätzliche Produktionskapazitäten, rund 120 Arbeitsplätze und kürzere Lieferwege für wichtige europäische Märkte.

Neues Werk stärkt Wachstum in Europa

Die Capri Sun Group hat mit dem Bau eines neuen Produktionsstandorts im polnischen Stargard begonnen. In der ersten Bauphase investiert das Unternehmen mehr als 70 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.

Mit der Investition reagiert Capri-Sun auf die steigende Nachfrage in Europa und schafft die Voraussetzungen für weiteres internationales Wachstum.

120 neue Arbeitsplätze entstehen

Am neuen Standort sollen rund 120 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Werksgelände wurde so konzipiert, dass künftig zusätzliche Produktionskapazitäten aufgebaut werden können.

Nach Angaben des Unternehmens soll die Investition zugleich die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern – unter anderem durch lokale Partnerschaften und eine langfristige Stärkung des Industriestandorts.

Strategischer Standort für Europa

Die Wahl fiel bewusst auf Stargard. Von dort aus lassen sich Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie in den nordischen Ländern effizient bedienen. Kürzere Transportwege sollen Lieferzeiten reduzieren und die Flexibilität innerhalb der Lieferkette erhöhen.

Neben der geografischen Lage nennt Capri-Sun auch die gut ausgebaute Logistikinfrastruktur, qualifizierte Fachkräfte und die starke industrielle Basis Polens als wichtige Standortvorteile.

Eppelheim bleibt Kompetenzzentrum

Trotz der Expansion bleibt das Stammwerk in Eppelheim das zentrale Kompetenzzentrum der Capri Sun Group. Von dort sollen auch künftig Innovationen, Produktions-Know-how sowie Schulungsangebote für das internationale Produktionsnetzwerk entwickelt und koordiniert werden.

Mit dem neuen Werk baut Capri-Sun seine europäische Fertigungsstruktur weiter aus und schafft zusätzliche Kapazitäten, um bestehende und neue Märkte künftig noch effizienter zu beliefern.