Veltins-Lokalsportpreis 2026: Auszeichnungen für bewegende Sportgeschichten, starke Bilder und innovative Formate

Der Veltins-Lokalsportpreis 2026 zeichnet herausragenden Sportjournalismus aus ganz Deutschland aus. Prämiert wurden Beiträge aus den Bereichen Wort, Bild und Online – von emotionalen Lebensgeschichten über investigative Recherchen bis hin zu innovativen Videoformaten. Insgesamt wurden sechs Gewinner aus mehr als 150 Einsendungen ausgezeichnet.

Veltins-Lokalsportpreis würdigt starke journalistische Leistungen

Bei der 23. Ausgabe des Veltins-Lokalsportpreises wurden in Berlin sechs Gewinner ausgezeichnet. Der von der Brauerei C. & A. Veltins und dem Verband Deutscher Lokalzeitungen und Lokalmedien (VDL) initiierte Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Lokalsportjournalismus.

Die Jury bewertete mehr als 150 Einreichungen aus den Kategorien Wort, Bild und Online. Besonders stark vertreten war die Kategorie „Wort“, die rund 70 Prozent der Einsendungen ausmachte.

Kategorie Wort: Emotion, Schicksal und investigative Recherche

Den ersten Platz in der Kategorie „Wort“ belegte Michaela Widder mit einer emotionalen Reportage über den Umgang einer Witwe mit dem Suizid ihres Mannes und die Rolle des Sports als Bewältigungsstrategie.

Platz zwei ging an Michael Schwartz, der in einer investigativen Recherche einen Wettskandal in der Kreisliga aufdeckte und damit auf Risiken im Amateurfußball aufmerksam machte.

Kategorie Bild: Dynamik und besondere Perspektiven

In der Kategorie „Bild“ überzeugte Thorsten Richter mit einer dynamischen Aufnahme eines Fahrturniers, das Kraft und Präzision eindrucksvoll einfängt.

Den zweiten Platz belegte Rudi Penk, der Kunstradsport in außergewöhnlichen architektonischen Kulissen fotografisch in Szene setzte und damit Sport und Kultur visuell verband.

Kategorie Online: Neue Formate im digitalen Sportjournalismus

Im Onlinebereich setzte sich das Videoformat „Kreisliga Royal“ der Verlagsgruppe Rhein Main durch. Die Jury würdigte die kreative und multimediale Aufbereitung von Amateurfußballgeschichten.

Den zweiten Platz erhielt Marko Aleksic mit seiner Dokumentation „Playoffs“, die Einblicke hinter die Kulissen einer U17-Eishockeymannschaft liefert.