Veltins wächst gegen den Markt – Familienbrauerei trotzt schwierigen Biermarkt

Die Brauerei C. & A. Veltins hat ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Während der deutsche Biermarkt weiter unter Absatzrückgängen leidet, steigert das Familienunternehmen seinen Gesamtausstoß um 1,3 Prozent auf 1,8 Millionen Hektoliter. Wachstumstreiber sind insbesondere Pülleken, Veltins Lager und Karamalz.

Zum Grillen passt es immer

Veltins behauptet sich in schwierigem Marktumfeld

Trotz schwacher Konsumstimmung, hoher Kosten und rückläufiger Bierabsätze entwickelt sich die Brauerei C. & A. Veltins weiterhin positiv. Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte das Unternehmen seinen Gesamtausstoß auf 1,8 Millionen Hektoliter und setzte sich damit deutlich vom rückläufigen Gesamtmarkt ab.

Nach Angaben des Unternehmens sorgen vor allem eine breit aufgestellte Sortimentsstrategie und innovative Produkte für zusätzliche Wachstumsimpulse.

Pülleken bleibt stärkster Wachstumstreiber

Besonders erfolgreich entwickelte sich die Marke Pülleken, die ihren Ausstoß um 10,8 Prozent auf 208.300 Hektoliter steigerte. Auch Veltins Lager legte mit einem Plus von 5,2 Prozent zu. Die alkoholfreien Veltins Fassbrausen wuchsen ebenfalls um fünf Prozent.

Mit Karamalz, das seit Jahresbeginn zum Portfolio gehört, stärkt Veltins zudem seine Position im wachsenden alkoholfreien Getränkemarkt.

Kernmarke bleibt wirtschaftliches Fundament

Die Marke Veltins bleibt mit mehr als 1,2 Millionen Hektolitern weiterhin die wichtigste Absatzsäule des Unternehmens. Auch wenn der Ausstoß leicht zurückging, sichern die hohe Markenbekanntheit sowie die starke Präsenz im Handel und in der Gastronomie die Marktposition der Brauerei.

Brauwirtschaft steht vor weiterer Konsolidierung

Für die zweite Jahreshälfte erwartet Veltins keine grundlegende Verbesserung der Marktbedingungen. Steigende Kosten, Konsumzurückhaltung und Überkapazitäten dürften den Konsolidierungsprozess der deutschen Brauwirtschaft weiter beschleunigen. Besonders kleinere und regional ausgerichtete Brauereien stehen nach Einschätzung des Unternehmens zunehmend unter wirtschaftlichem Druck.