Vöslauer investiert 19 Millionen Euro in neue Aseptik-Anlage und stärkt Wachstum in Deutschland

Mit der größten Einzelinvestition seiner Unternehmensgeschichte baut Vöslauer seine Produktionskapazitäten für natürliche Getränke aus. Die neue Aseptik-Anlage schafft die Grundlage für innovative, zuckerfreie und konservierungsstofffreie Getränkekategorien und soll insbesondere das Wachstum auf dem deutschen Markt weiter vorantreiben.

Vöslauer setzt auf Zukunftstechnologie für neue Getränkekategorien

Der österreichische Mineralwasserhersteller Vöslauer hat rund 19 Millionen Euro in eine neue Aseptik-Anlage am Standort Bad Vöslau investiert. Davon entfallen etwa 15 Millionen Euro auf die Produktionslinie und weitere vier Millionen Euro auf die notwendige Infrastruktur. Die seit Mai 2026 in Betrieb befindliche Anlage ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe und gilt als größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte.

Mit der neuen Technologie schafft Vöslauer die Voraussetzungen für die Herstellung von Getränken ohne Kohlensäure, ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen seine Innovationsmöglichkeiten im wachstumsstarken Near-Water-Segment.

Deutschland bleibt wichtigster Wachstumsmarkt

Für Vöslauer besitzt Deutschland eine zentrale strategische Bedeutung. Nach Unternehmensangaben ist die Marke mittlerweile in rund 90 Prozent des deutschen Lebensmitteleinzelhandels vertreten. Bereits heute wird etwa die Hälfte des Deutschland-Umsatzes mit aromatisierten Wassern erzielt.

Die neue Aseptik-Technologie soll künftig dazu beitragen, das bestehende Sortiment weiterzuentwickeln und neue Produktkategorien für gesundheitsbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher zu erschließen. Der Fokus liegt dabei auf natürlichen Getränken mit reduziertem oder vollständig ohne Zucker auskommendem Rezepturansatz.

Flavours OHNE erweitert das Near-Water-Angebot

Als erstes Produktkonzept auf Basis der neuen Technologie führt Vöslauer die neue Range „Flavours OHNE“ ein. Die Getränke kommen ohne Zucker, Kalorien, künstliche Süßungsmittel, Konservierungsstoffe und Kohlensäure aus.

Zum Marktstart werden die Sorten Limette-Yuzu und Himbeere-Ingwer in der 1-Liter-rePET-Flasche sowohl in Deutschland als auch in Österreich angeboten. Die Produkte richten sich an Verbraucher, die Wert auf bewusste Hydration und natürliche Zutaten legen.

Neue Kindergetränke ohne Zucker

Darüber hinaus erweitert Vöslauer sein Portfolio im Bereich Kindergetränke. Mit den neuen Sorten Apfel-Kirsche sowie Himbeere-Zitrone bringt das Unternehmen Getränke für Kinder zwischen drei und neun Jahren auf den Markt.

Auch diese Produkte kommen ohne Zucker, Süßungsmittel und Konservierungsstoffe aus und sollen den wachsenden Bedarf an natürlichen Alternativen im Familiensegment bedienen.

Nachhaltigkeit bleibt Teil der Strategie

Neben neuen Produktmöglichkeiten verfolgt Vöslauer mit der Investition auch Nachhaltigkeitsziele. Die Anlage wurde so konzipiert, dass Produktionsprozesse effizienter gestaltet und Energie eingespart werden können. Dazu trägt unter anderem eine elektrische Dampferzeugung bei, die fossile Energieträger ersetzt.

Mit der neuen Aseptik-Anlage verbindet Vöslauer Innovationskraft, Nachhaltigkeit und die strategische Weiterentwicklung seines Portfolios. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Position im deutschen Markt für natürliche und zuckerfreie Getränke.